Die passende Abfüllmaschine wählen

Die Maschine folgt dem Produkt. Wenn Sie diese fünf Fragen der Reihe nach beantworten, ergibt sich Pumptyp, Modell und Konfiguration von selbst.

Grundsatz: Zuerst die Pumpe an Viskosität und Partikelgehalt anpassen, dann Modell nach Füllvolumen und Ausstoß wählen. Wer vorher Preise vergleicht, erhält häufig eine Linie, die ihre Nenngenauigkeit nie erreicht.

Schritt 1 — Viskosität und Partikelgehalt

Dieser Faktor entscheidet den Pumptyp stärker als alle anderen.

ProdukteigenschaftEmpfohlener PumptypGrund
Dünnflüssig (ca. 50–1.000 cSt)
Milch, Getränke, Speiseöl
Zahnradpumpen-AbfüllerStabile volumetrische Dosierung bei hoher Taktzahl, geringe Scherbelastung.
Mittlere bis hohe Viskosität, partikelfrei
Cremes, Gele, Pasten
Rotorpumpen-Abfüller (GTX)±0,5 % Genauigkeit über einen weiten Viskositätsbereich.
Hochviskos mit Partikeln
Chilisauce, Bohnenpaste, bis ca. 300.000 cSt
Rotorpumpen-Abfüller (GTX)Kein Kolben, kein enger Ventilsitz — keine Blockade, keine Zerkleinerung.
Sehr zähe oder strukturierte ProdukteSchneckenpumpen-AbfüllerBeurteilung anhand Ihrer Produktprobe — anderes Austragsprinzip.
Dünnflüssig, moderate Genauigkeit, geringer StückwertKolbenpumpen-AbfüllerEinfaches, robustes Prinzip mit niedriger Erstinvestition.

Schritt 2 — Füllvolumen je Behälter

Das Füllvolumen bestimmt die Größe der Rotorpumpe (LX-9 / LX-18 / LX-36 / LX-60) und damit das Maschinenmodell. Der vollständige GTX-Bereich reicht von 5 ml bis 300.000 ml — siehe Technische Daten.

Schritt 3 — Geforderter Ausstoß

Behälter pro Stunde bestimmen die Anzahl der Abfüllköpfe und den Automatisierungsgrad: halbautomatisch mit vier Köpfen, automatisch mit einem oder mehreren Köpfen oder Achtkopf-Automat mit unabhängigem Servo je Kopf.

Schritt 4 — Behälter und Verschluss

Behältertyp (Flasche, Glas, Beutel, Dose, Fass), Abmessungen und Verschlussart bestimmen die Geometrie der Abfüllstation, die Bauart des Füllventils — Sprüh-, Tauch- oder Saucen-Absperrventil — und ob nachgelagerte Stationen für Verschließen, Etikettieren und Kodieren erforderlich sind.

Schritt 5 — Hygiene, Werkstoffe und Medienversorgung

  • CIP-Anforderung: für Molkerei-, Getränke- und hygienekritische Linien CIP-fähige Ausführung vorsehen.
  • Produktberührende Werkstoffe: Edelstahl 304 oder 316L je nach Korrosivität und Hygienestandard.
  • Stromversorgung: Spannung und Phasen für das Zielland konfigurieren.
  • Trichterbauart: Standard, Rührwerk, beheizt oder eckig je nach Fließverhalten.
Noch unsicher? Senden Sie Produktbeschreibung, Behälter und Zielausstoß an [email protected] — wir empfehlen Pumptyp und Modell und organisieren bei Bedarf vor der Bestellung einen Abfülltest.

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Produkt · Behälter · Ausstoß — nennen Sie diese drei Punkte, wir liefern eine Konfiguration.

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